Die weltweit im Schmierstoffbereich tätige FUCHS PETROLUB SE verlieh am 5. November 2020 zum 21. Mal den FUCHS-Förderpreis. Mit einer Summe von insgesamt 50.000 Euro wurden 13 Projekte am Heimatstandort des Unternehmens ausgezeichnet. Die Schirmherrschaft übernahm in diesem Jahr erneut Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz.

Bei der Familie Fuchs haben soziales Engagement und gesellschaftliche Verantwortung einen hohen Stellenwert. So wurde dieser Förderpreis schon vor mehr als 20 Jahren für sozial tätige Vereine und/oder Institutionen hervorgerufen, die sich für verschiedene Zielgruppen engagieren, z. B. Kinder, Senioren, Menschen mit körperlicher oder geistiger Einschränkung, Migranten und viele andere.

Erstmals hat sich im Sommer 2020 der Mannheimer Seniorenrat e.V. bei der jahrelangen, jährlichen Fuchs-Förderpreisvergabe beworben. So konnte der Seniorenrat mit seinem Projekt „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“ bei der Preisvergabe berücksichtigt werden. Seit vielen Jahren berät das Team des Mannheimer Seniorenrat e. V. im Stadthaus zur Notwendigkeit einer Vorsorgevollmacht und zur Patientenverfügung. Dabei werden ratsuchenden Menschen Wege und Möglichkeiten aufgezeigt, Entscheidungen für ihr Leben zu treffen, bevor sie dazu einmal nicht mehr fähig sein sollten.

Der Förderpreis wurde wegen der Coronakrise nicht in einer feierlichen Veranstaltung im Hause FUCHS PETROLUB, sondern im Rahmen einer Online-Veranstaltung übergeben.

Die Vorsitzende Marianne Bade hat für den Mannheimer Seniorenrat den Preis entgegengenommen.

Marianne Bade bei der Online-Preisverleihung des FUCHS-Förderpreises

 

 

 

Marianne Bade bei der digitalen Preisverleihung.

Ihr Vortrag zum honorierten Projekt wird im Folgenden widergegeben:

„Stellen Sie sich vor, Sie erleiden  einen Schlaganfall, einen Unfall, einen schweren Herzinfarkt oder was auch immer. Sie selbst sind nicht mehr in der Lage, zu sagen, was Sie wollen und vor allem nicht wollen. Ihre Angehörigen stehen an ihrem Bett und wissen nicht, wie sie in dieser Situation entscheiden würden. Gut, wenn Sie dann eine Patientenverfügung hinterlegt haben, in der genau steht, welchen Maßnahmen sie zustimmen und welche sie ablehnen.

Und das Thema bekommt mit „Corona“ noch einmal eine ganz andere Dimension. Will ich tatsächlich keine Beatmung, auch wenn ich weiß, dass diese mir mein Leben retten könnte?

Wäre das nicht auch eine gute Gelegenheit über Organspende nachzudenken? Oft braucht man da jemanden, mit dem man genau über diese Fragen reden kann, und der einem hilft, das in Worte zu fassen und zu entscheiden, was einem selbst auszusprechen schwer fällt.

Genau das macht unser Team der Beraterdamen von Montag bis Freitag in N 1 für sie. Wir freuen uns, dass unsere Arbeit durch den Fuchs Petrolub Preis weitergeführt werden kann und bedanken uns bei der Familie Fuchs von ganzem Herzen. Wir sind dankbar und zugleich stolz für die Wertschätzung unseres Angebots durch diesen Preis. Ohne das Engagement der Familie Fuchs wäre unsere Stadt um einiges ärmer und kälter.

Zum Schluss haben wir an Sie alle die Bitte, legen Sie selbst fest, was Sie wollen bevor es andere für Sie tun müssen.“

Die Aufzeichnung der digitalen Veranstaltung und weitere Informationen zu den Preisträgern finden Sie

unter: www.fuchs.com/fuchs-foerderpreis

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