Zu einem ausgesprochen informativen Gedankenaustausch zu den aktuellen Herausforderungen der Sozialpolitik in Stadt und Land kam es in der Vorstandssitzung des MSR am 13.07.2020 mit dem Fachbereichsleiter; Herrn Hermann Genz und seiner/m Mitarbeiter/in.

Das Gespräch war geprägt von den Aktualitäten bedingt durch die Corona-Pandemie. Insbesondere die prekäre Situation im ambulanten Pflegebereich mit seinen 80 Pflegediensten in der Stadt und seinen ca. 12.000 Pflegebedürftigen stand im Mittelpunkt des Gesprächs mit den Mitgliedern des Vorstands.

Dank und Wertschätzung zollte der Fachbereichsleiter den Pflegedienstleistenden in den Krankenhäusern und Pflegeheimen sowie all denjenigen, welche sich mit helfender Hand an der Versorgung der „Hilfebedürftigen und alten Mitbürgerinnen und Mitbürgern“ beteiligten. Dabei ist ausgesprochen positive Solidarität in der Gesellschaft gewachsen, um Vereinsamung bei der älteren Generation nicht aufkommen zu lassen.

Auch der Vorschlag des MSR hinsichtlich eines telefonischen „Kummerkastens“ oder „Plaudertelefons“ fand Beachtung im Gespräch. Herr Genz hat uns hierzu seine Hilfe und Unterstützung zugesagt.

Ein Thema das den Seniorenrat immer wieder beschäftigt, ist das Thema Pflegestützpunkte in der Stadt. Hierzu zeigte Herr Genz auf, dass wir mit Blick auf die weitere Pandemie-Entwicklung dringend zwei weitere Pflegestützpunkte benötigen, welche im Norden und Süden der Stadt angesiedelt sein sollten. Ein entsprechender Vorschlag soll im Herbst im Gemeinderat eingebracht werden.

Der MSR-Vorstand bedankt sich ganz herzlich für die sehr konstruktive Begegnung mit Herrn Genz und seiner Fachbegleitung.

Konrad Schlichter

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