Die Entstehung des
Mannheimer Seniorenrats

1987 besuchte Frau Elisabeth Magnussen eine Podiumsdiskussion in der Alten Feuerwache. Schwerpunktthema der Veranstaltung, zu der die „Grauen Panther“  eingeladen hatten, waren Wohnungsprobleme im Stadtteil Vogelstang. Nachdem in einer ausgiebigen Diskussion die Probleme erörtert  wurden, kam man zu dem Schluss, dass nur mit häufigeren Treffen Lösungen erarbeitet werden könnten. Alsbald wurde eine Liste herumgegeben, um festzustellen, wer bereit wäre, an solchen Treffen regelmäßig teilzunehmen. Es waren nur drei Personen, unter diesen auch Frau Magnussen, die sich in die Liste eintrugen. Bald kam es dann dennoch zu der Aussage:

 „ … Es hat alles einmal klein angefangen!“

 Und dieser Satz sollte die Anfänge des Seniorenrats in Mannheim einläuten.

Nachdem man sich zunächst zu dritt traf, stieg die Zahl der Teilnehmer schnell auf 12 und man nannte sich den „Arbeitskreis der Senioren“. Schon in 1988 nahm Frau Magnussen Kontakt zum Landesseniorenrat in Stuttgart auf und erhielt hier einige Empfehlungen und Mustersatzungen für die mögliche Gründung eines Seniorenrats. Endlich, nach ausgiebiger Arbeit und vielen Sitzungen konnte der Arbeitskreis zu einer Gründungsversammlung eines eingetragenen Vereins, der die Interessen der Senioren vertreten sollte, einladen. Mit einer auf die eigenen Bedürfnisse angepassten Mustersatzung des Landesseniorenrats Baden-Württemberg als Basis seiner Arbeiten kam es dann in dieser Veranstaltung im Februar 1990 zur Gründung des Mannheimer Seniorenrat e.V. mit der 1. Vorsitzenden Friedel Kranz (†) und ihren zwei Stellvertreterinnen Ursula Huber und Elisabeth Magnussen. Die Position des Kassenwarts wurde von Alois Bsirske (†) und die der Schriftführerin von Helga Enger besetzt. Beisitzer waren Willy Aichholz und Ruth Gussmann-Schäfer (†).

Heute sieht der Seniorenrat auf 25 Jahre ehrenamtlicher Tätigkeit zurück. Er zählt 48 Institutionen zu seinen Mitgliedern.

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